Steinmeyer-Orgel
Die Steinmeyer-Orgel ist eine große Konzertorgel und wurde 1972 erbaut. Sie hat 65 Register auf 4 Manualen und Pedal. Schleifladen, Spieltraktur mechanisch, Registratur elektrisch.

Steinmeyer-Orgel, Kongresshalle Augsburg - Opus 2263.
Über das erste Manual werden die Register bedient, welche sich im Hauptwerk befinden, insgesamt 14 Register. Das zweite Manual ist mit den Registern im Positiv verbunden. Das Positiv besteht aus 10 Registern. Das dritte Manual bildet eine Einheit mit dem aus 17 Registern zusammengestellten Schwellwerk und das vierte Manual mit dem aus 10 Registern bestehenden Oberwerk. Über die Pedale werden 15 Register gespielt.
Das Hauptwerk ist das zentrale Teilwerk der Orgel mit den wichtigsten Pfeifen für das gewöhnliche Spiel.
Das Positiv befand sich ursprünglich oft im Rücken des Organisten in einem eigenen Gehäuse. Aus optischen und akustischen Gründen kann das Positiv nur deutlich kleinere Pfeifen aufweisen als das Hauptwerk.
Das Schwellwerk befindet sich in einem verschlossenen Holzkasten, dem Schwellkasten, dessen Vorderseite sich mit Hilfe verschiedener Techniken öffnen und schließen lässt. Je nach Öffnung klingt das Werk lauter oder leiser.
Das Oberwerk befindet sich über dem Hauptwerk und bildet meist den höchsten Punkt der Orgel. Bei großen Orgeln aus der Hochzeit des norddeutschen Orgelbaus spiegelt das Oberwerk oftmals den Klangaufbau des Hauptwerks wider und hat dialogische Funktion und kann ebenso als Verstärkung des Hauptwerksplenums verwendet werden.
Das Pedalwerk enthält die tiefsten Register der Orgel.
Insgesamt befinden sich in der Steinmeyer-Orgel 4485 einzelne Pfeifen.
Steinmeyer-Orgel im Kongress am Park
op. 2263 / erbaut 1972
Die wichtigsten Restaurierungsarbeiten:
- Reinigung des gesamten Werkes
- Zerlegen der ganzen Orgel und Reinigung des gesamten Orgelwerkes
- Durchsicht und soweit notwendig Reparatur aller 4645 Holz- und Metallpfeifen
- Überholung der Windanlage mit Neubelederung der Falten- und Ladenbälge
- Überholung der Windladen mit Erneuerung der Ventilbeläge
- Neubelederung der elektro-pneumatischen Registerschaltapparate
- Überholung der mechanischen Tontrakturen
- Überholung der elektropneumatischen Koppelapparate
- Überholung des in der Orgel eingebauten Spieltisches
- Überholung der elektrischen 12-Volt Schaltschränke für die elektrische Ton- und Registersteuerung
- Ergänzung der 12-Volt Kleinspannungsanlage durch eine moderne elektronische Koppelschaltung mit Einzelabsicherung um die Betriebssicherheit zu gewährleisten
- behutsame Nachintonation des gesamten Werkes, um das originale Klangbild der Orgel zu erhalten
- neuer, fahrbarer Bühnenspieltisch mit zeitgemäßer Technik und Spielhilfen